Viele Signale, wenige Trades
Jede Sekunde bewerten die Modelle von I-Trade mehr als 12.000 Marktsignale: Kursbewegungen, Order-Imbalance, On-Chain-Metriken, Nachrichtenhintergrund. Würde die Strategie jedes Signal ausführen, würde sie Tausende Trades pro Stunde ausführen — und fast alle würden nach Abzug von Gebühren und Slippage Verluste bringen.
Deshalb ist das zentrale Element unserer Architektur kein Signalgenerator, sondern ein Filter. Wir nennen ihn Konfidenz-Schwellenwert: Eine Transaktion wird nur dann eröffnet, wenn das Modell-Ensemble übereinstimmend eine Erfolgswahrscheinlichkeit über dem festgelegten Niveau einschätzt.
Wie der Konfidenz-Schwellenwert funktioniert
Sieben Modelle mit unterschiedlichen Zeithorizonten – von Minuten bis Wochen – bewerten jeden Signal unabhängig. Die resultierende Konfidenz ergibt sich aus der Übereinstimmung ihrer „Stimmen": Sieht das kurzfristige Modell Momentum, das Wochenmodell jedoch eine Trendumkehr, wird das Signal verworfen – wie stark es auch erscheinen mag.
In der Praxis verwirft der Schwellenwert etwa 80 % der Kandidaten. Die verbleibenden 20 % sind Transaktionen, bei denen der statistische Vorteil durch mehrere unabhängige Marktperspektiven gleichzeitig bestätigt wurde.
Was uns Verlustphasen gelehrt haben
In den Seitwärtsmärkten des Jahres 2024 verloren Strategien mit aggressivem Schwellenwert weniger, gerade weil sie kaum handelten: Der Algorithmus erkannte den „Rauschen"-Modus und reduzierte die Aktivität erheblich. Das ist für Einsteiger kontraintuitiv — es scheint, als würde der Algorithmus „nicht funktionieren". Tatsächlich arbeitet er am besten genau dann, wenn er untätig ist.
Wir veröffentlichen die Transaktionshäufigkeit jeder Strategie in deren Steckbrief: Ein Rückgang der Aktivität in unsicheren Marktphasen ist ein Zeichen der Systemgesundheit, kein Versagen.
Was das für den Anleger bedeutet
Bei der Wahl einer Strategie sollten Sie nicht nur auf die Rendite achten, sondern auch auf die Ausführungsdisziplin: wie viele Signale das Modell ablehnt und wie sich seine Aktivität in verschiedenen Marktphasen verändert. Diese Daten sind für jede I-Trade-Strategie offen zugänglich und werden durch Einträge in der I-Trade Chain bestätigt.
- Die I-Trade-Modelle verwerfen ~80 % der Signale – gehandelt werden nur statistisch bestätigte Situationen.
- Konfidenz-Schwellenwert – Übereinstimmung eines Ensembles aus 7 Modellen mit unterschiedlichen Zeithorizonten.
- Ein Rückgang der Handelsaktivität in Seitwärtsphasen ist ein Zeichen der Algorithmusgesundheit.
Dieses Material dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine individuelle Anlageempfehlung dar. Investitionen sind mit Risiken verbunden.